#1 Bürgermeisterin Jonsdorf - Kati Wenzel
Shownotes
Wie führt man einen Ort, der für Natur, Erholung und Gemeinschaft steht, durch die Herausforderungen unserer Zeit? Genau darüber sprechen wir mit Bürgermeisterin Kati Wenzel aus dem Luftkurort Jonsdorf.
In dieser Folge geht es um die Menschen hinter der Politik, die Entwicklung der Region, den Tourismus, neue Ideen für die Zukunft und die Frage, wie man Tradition und Fortschritt miteinander verbindet. Dabei wird schnell klar: Hinter Entscheidungen im Rathaus stehen echte Emotionen, Verantwortung und der Wunsch, die Heimat aktiv mitzugestalten.
Ein ehrliches, sympathisches und inspirierendes Gespräch über Visionen, Zusammenhalt und die Zukunft eines besonderen Ortes im Zittauer Gebirge.
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir können nur miteinander.
00:00:00: Wir müssen miteinander und wir müssen miteinander
00:00:02: wollen.".
00:00:03: Und das ist genau der Punkt, es ist das Schönen mal von jemandem anders zu sagen weil du rennst da bei mir auf den Turm ein.
00:00:08: ich würde mir das auch viel mehr wünschen.
00:00:11: Vielmehr die Zeit zu haben...
00:00:13: Ich bin noch nicht fertig mit dem was ich tue und will und
00:00:20: ganz herzlich willkommen zu unserem ersten Gast der Cardi Wenzel Bürgermeisterin des Luftkurortationsdorf im wunderschönen Zittergebirge, das Zitter-Gebirge gelegen in der Oberlaussitz.
00:00:35: Erst mal herzlichen Dank dass du uns besuchst bei unserem Podcast oder an unseren Podcast teilnimmst und wie ihr in unserem Anfang festgestellt und mitgekriegt habt wer wir sind.
00:00:50: wisst ihr?
00:00:51: Und wir haben ja gesagt dass es uns wichtig ist Menschen aus der Oberlausitz, aus der Region vorzustellen die irgendwas zu sagen haben.
00:01:03: Ja wir freuen uns sehr dass du da bist und das du dich auf dieses Projekt eingelassen hast
00:01:12: für alle
00:01:14: Neuesprojekte.
00:01:17: Wir starten mal mit was ganz einfachen erzählt auch Mal wer bist Du?
00:01:22: Und Was machst Du?
00:01:24: Mein Name ist Kathi.
00:01:26: Ich bin vierzig Jahre alt, zweifache Mama.
00:01:30: Ich habe einen neunjährigen und fünfjährigen Sohn.
00:01:33: Und ich bin seit den Ernauern amtlichen Bürgermeisterin im wunderschönen Luftkurort Jonsdorf gelegen im noch wunderschöneren Naturparkzedaugebirge sogar.
00:01:48: Wie ist es dazu gekommen, dass du Bürgemeisterin wirst?
00:01:53: War das schon ein langer Traum oder ...
00:01:56: Das ist tatsächlich eine ganz verrückte Geschichte.
00:01:59: Ich ... Nein, das war kein ganz langgehegter Traum!
00:02:04: Ich bin gelernte Bankhauffrau.
00:02:07: Dann kam mein Sohn in meinen Leben und wir haben einfach im Familienort gesucht für ne junge Familie und sind in Jonsdorf gelandet seit Jahrzehnten.
00:02:21: Und dachte irgendwie will ich mich dort wo ich jetzt bin?
00:02:27: So ein bisschen engagieren im Ort.
00:02:29: Ich habe mich dann für einen Gemeinderat beworben und habe nach Vereinen gesucht, wo ich mitwirken kann als junge Mama.
00:02:38: Dann haben wir noch einen Umgebindehaus dazu erworben so ganz typisch für das Thema Oberlausitz.
00:02:45: Und dann saß irgendwann der amtierende ehrenamtliche Bürgermeister bei mir Vielleicht brauchst du doch noch mal eine neue Perspektive und willst nicht nur Gemeinderätin werden, sondern vielleicht auch Bürgermeisterinnen.
00:02:59: Und das war total verrückt!
00:03:04: Null politische Vorkenntnis... ...und die Jungsdorferinnen waren so verrückt.
00:03:10: Eine Ortsfremde also nicht Jungs-DorferInnen als ihre Bürgemeisterin haben zu wollen.
00:03:19: Wenn Du sagst, Du bist nach Jungsdoff gezogen, wo kommst Du dann ursprünglich hier?
00:03:23: Ich komme aus Alt-Bernstorff, einem noch kleineren Ort.
00:03:28: Also ich bin in Landei durch und durch.
00:03:33: Brauche auch das Ländliche.
00:03:34: Für die geht es nicht so.
00:03:35: Alt- bernstorf ist Oberlausitz?
00:03:39: Genau!
00:03:41: Ich bin schon immer aus der Oberlausiz und Jonsdorf ist ganz anders als Alt- Bernstorf aber beides unheimlich ländlich definitiv nicht am Ende der Welt, sondern mittendrin und ich denke das müssen wir leben.
00:04:03: Es gibt immer jetzt einen schönen Spruch.
00:04:04: also das habe ich mal von Herrn Plattdeutsch gehört.
00:04:07: er hat gesagt entweder sagen die Leute wir sind ja ein Arsch der Welt aber ich sage das anders.
00:04:15: dann gesagt wir sind am Busen der Natur.
00:04:19: Genau, entweder so oder wir sind hier eigentlich das Ende.
00:04:24: Jonsdorf ist ein Grenzort.
00:04:27: D.h.,
00:04:27: dort könnte das Ende sein?
00:04:30: Aber nee!
00:04:30: Wir sind im sonnigen Herzen Europas nämlich mittendrin.
00:04:38: Das ist wie das Glas ist halb leer oder voll.
00:04:41: aber ich denke mitten drin und im Herzen darf man ruhig positiv denken
00:04:48: Muss man, was sollte man?
00:04:50: Und wirklich?
00:04:51: Drei Ländereige sind sehr selten in Deutschland und wir haben Insta von.
00:04:54: Ein ganz tolles grünes...
00:04:58: Was verbindest du mit der Oberlausitz?
00:05:00: Also was fällt ja als erstes ein wenn jemand sagt Oberlausiz?
00:05:06: Für mich tatsächlich dieses grüne Herz dieser Naturparkzedar-Gebirge den ich ja täglich leben darf Egal ob jetzt mit einer Naturparkita oder mit einer naturpark Grundschule.
00:05:21: Alles ist irgendwie Naturparks, auch meine Kinder leben jeden Tag NaturpARK.
00:05:28: oder dieses grüne, dieses draußen egal bei Wind und Wetter, Schnee, Eis, Sonne, egal wie.
00:05:35: Schlechtes Wetter gibt es nicht, es gibt nur schlechte Leidung.
00:05:38: Und nach dem Motto ist für mich die Oberlausitz dieses widersprüchliche, diese eigentlich riesengroße Region aber dieses grüne, diese Natur.
00:05:50: Egal ob es ein Haus in Wanderweg oder auch eine unterschiedliche Baumart oder selbst wenn wir jetzt nur den Landkreis Görlitz nehmen als kleineres Stück der Lausitz- oder Oberlausitz wie unterschiedlich die Regionen da ist oder wie unterschiedlicher auch die Gegebenheiten und auch die Kulturen sind Diese Unterschiedlichkeit zusammenlebt und auch zusammenbringt.
00:06:15: Und auch zusammen in die Zukunft führen kann.
00:06:18: Kati, wenn wir das so sprechen, dann gehst du ja als völliger Naturmensch.
00:06:24: Also ist ja quasi diese Verbundenheit zu der Natur eine wahnsinnige Statute für dich?
00:06:29: Ja!
00:06:31: Das finde ich persönlich ganz toll, weil wir in unserem Vorstellung das Thema oder unser Vorstellungs-Podcast irgendwie So diese Synergien gefunden haben das egal, wenn wir von wo wir kommen.
00:06:44: Also wenn die Isabel aus Dresden kommt, wo der Hauptsitz der Firma ist und fährt dann Richtung Bautzen und man sieht diese Bergkette, es sitzt zu Hause.
00:06:53: Ich habe auch Spaß gesagt weil ich lieber Skifahren und wenn ich dann quasi durch Tschechien fahre und sehe den Jeschken
00:07:02: Und
00:07:03: wie du es so schön gesagt hast, Trelländeregg gehört für mich der Jeschgen zu Oberlausitz.
00:07:07: Also vom gefühlten Herr ne?
00:07:10: Fährst da durch und sehe den Jeschen oder der Jeschen hat in weißen Zipfel und ich kann den Jungs sagen hey wir mal schaffen können wir dann eine Runde Skifahren gehen und das bei uns und ich muss nicht soweit weg ist dass bringt das quasi jetzt quasi am Tisch die Herzen zusammen.
00:07:23: also das finde ich phänomenal und ganz toll.
00:07:25: und vielleicht ist auch das der Punkt wo ich sagen würde bist Du Als Bürgermeisterin, wie du so schön gesagt hast als Ortsfremde in einer kleinen Gemeinde vielleicht sogar absolut richtig am Platz.
00:07:40: Sachen von außen zu betrachten die man vielleicht nicht als Gewachsen gesehen hat sondern mit dem anderen Blickwinkel weil man woanders herkommt aber trotzdem diese absolute Verbundenheit.
00:07:51: Ich habe das immer versucht oder versuch das jetzt noch positiv zu sehen dass ich keine Ur-Johnsdorferin bin Darf das alles objektiv sehen oder positiv betrachten, diese Verbandlung?
00:08:05: Oder ... Das war schon immer so.
00:08:08: Also ich denke, das ist ja auch typisch für die Überlausitze.
00:08:10: Das muss so sein, weil das war schon mal so.
00:08:14: Weiß ich nicht!
00:08:16: Muss sich vielleicht gar nicht wissen und will mich auch nicht wissen.
00:08:19: Ich denke man kann doch zusammen- oder gemeinsam in Weg finden der noch nie immer so war.
00:08:28: Das sind dabei schon mal.
00:08:30: die Frage auch nicht selber.
00:08:32: Kathi, war das die richtige Entscheidung?
00:08:37: Nach Jungsdorf zu gehen dort in Leben
00:08:41: als Bürgermeisterin oder nach Junsdorf und dann Bürgemeisterin zu werden?
00:08:45: vielleicht ist die Frage so besser.
00:08:46: Als junge Familie in den stark ländlichen Raum... gefühlt am Ende der Welt, aber im grünen Herzen Europas zu gehen war definitiv die richtige Entscheidung.
00:08:57: Würde ich immer wieder so tun und würde auch jeder jungen Familie empfehlen.
00:09:04: Guckt euch wenigstens an überlegt tatsächlich kritisch.
00:09:09: Natürlich gibt es eine Herausforderung, braucht man ein Auto.
00:09:12: Wie ist der öffentliche Personennahverkehr gestrickt?
00:09:16: Wie kann ich's für mich und meine Familie darstellen, dass es gehen kann?
00:09:21: aber ja also das unbedingt würde ich auch immer wieder so tun.
00:09:28: Und Bürgermeisterin am gefühlten Ende der Welt im grünen Herzen Europas lernen durch Schmerz.
00:09:42: Ich denke, das kann man so sagen als noch recht junge Frau unbedingt.
00:09:48: Man muss hart im Nehmen sein.
00:09:51: Dankeschön!
00:09:56: Aber ja ich würde es immer wieder tun.
00:09:59: Cool, absolut cool.
00:10:02: Wie hat sich dein Leben verändert seit der Programmeisterin?
00:10:09: Unheimlich.
00:10:11: Hat sich mein Leben verändert.
00:10:16: Früher war ich mehr ein Ich-Mensch jetzt bin ich viel viel... mehr ein Wir-Mensch, das denke ich hat sich verändert.
00:10:26: Mir ist dieses Miteinander wichtig diese Gemeinschaft.
00:10:29: Ich bin Bürgermeisterin geworden für jeden meiner Bürger Egal welche Einstellung egal welche Ideologie egal welche Lebensform.
00:10:38: ich denke jeder hat seine Daseinsberechtigung und wir müssen alle in Weg finden miteinander klarzukommen.
00:10:47: Punkt Es geht auch nur zusammen, also das ist in dem ländlichen Raum wahrscheinlich noch viel mehr gegeben und viel wichtiger als es vielleicht im zentral- städtischen Raum ist.
00:10:59: Wir können nur miteinander – wir müssen miteinander und wir müssen gemeinsam wollen!
00:11:02: Und diese Gemeinschaft macht's aus und ich denke, dass ist in einem kleinen Ort im störigen Gebirgsort wahrscheinlich noch eine viel größere Herausforderung wie vielleicht auch für das ganze Thema Oberlausitz.
00:11:18: Wir haben so viele Kulturen, so viele Unterschiedlichkeiten die wir bündeln müssen und wo wir vielleicht doch alle aufeinander zugehen müssen.
00:11:29: Das ist in dem kleinen Jungsdorf genauso wie in der großen Oberlausiz unterschiedliche Gegebenheiten unterschiedliche Charaktere unterschiedliche Hierarchien und auch historische Gegebenheiten, wo wir sagen alle einen Schritt aufeinander zu.
00:11:46: Dann kann es aber auch zusammen funktionieren und das müssen wir auch alle gemeinsam nach außen kehren und auch so leben.
00:11:51: Es ist
00:11:51: total gesamt dass sich jetzt oder dass wir im Podcast das große Glück haben in der recht junge Unternehmerin Eine recht junge Bürgermeisterin und ich würde jetzt mal ab mich dazu zählen.
00:12:02: Ich bin ja noch jünger.
00:12:02: Ganz jung!
00:12:05: Ich bin mir
00:12:06: die älteste am Tisch,
00:12:10: oder?
00:12:10: Lokaler Verfechter des Tourismus und der Gastronomie am Tisch sitzen zu haben.
00:12:15: Jetzt ist für mich die Frage und ich würd das gerne beinstellen.
00:12:22: Weil mich das wirklich interessieren würde, ist diese Erwartungshaltung ein Erfolg Ob das in dem Bürgermeisteramt ist, ob das als Selbstständige ist.
00:12:34: Wie findet ihr das?
00:12:37: Stellt man sich da eher selber im Weg manchmal mit der Frage die Erwartung zu füllen von anderen?
00:12:44: oder sind es tatsächlich die Erwertungen der Anderen?
00:12:47: Gerade wenn's darum geht was voranzutreiben oder etwas zur Etablierung?
00:12:54: Ich denke dass ist sehr unterschiedlich.
00:12:56: Als Bürgermeisterin hat man ja natürlich die Erwartungen der Bürger.
00:13:01: Aber bei mir, ich habe jetzt überlegt ... Die Erwartung sind dann nur meine eigenen Erwartlungen?
00:13:08: Du verkaufst dir ein fiktives Gut!
00:13:11: Also es ist ja ganz wenig greifbar und dann hat man Ja.
00:13:14: also ich stelle mir das jetzt so.
00:13:15: Für mich ist es einfacher.
00:13:17: Ich stelle die Kohle hin oder der Schnitzel und der Gast hat in dem Moment Das ist Messbau für mich.
00:13:24: Bei dir genau das gleiche, das interessiert mich wirklich... Der Kunde und bei dir ist der Bürger.
00:13:32: Er hat ja irgendwie eine Erwartung.
00:13:34: Zumindest habt ihr oder müsst ihr das einschätzen können?
00:13:37: Hat er eine Erwaltung?
00:13:39: Und ihr wollt ja irgendwas erfüllen?
00:13:41: Bei dir ist Messbauer, wenn du die Rechnung bezahlt, was misst!
00:13:46: Nee, aber das interessiert nicht wirklich.
00:13:48: Ist das so der Eigenanspruch?
00:13:51: Man hat ja ab und zu ein komisches Gefühl.
00:13:54: oder ist es tatsächlich so dass die Abwartungshaltung so sind?
00:13:58: Also für mich gesprochen natürlich haben unsere Kunden Erwartungen.
00:14:02: wie bezahlen wir auch dafür?
00:14:05: Und das ist für mich immer wieder eine sehr große Herausforderung.
00:14:09: Ich habe ja das große Glück, dass ich das was ich mache nicht alleine mache.
00:14:12: Ich hab noch einen Geschäftspartner Aber ich habe immer sehr, sehr vielleicht manchmal zu hohe Erwartungen an das was wir für die Kunden liefern.
00:14:24: Also ich will eigentlich immer nicht gut sein sondern noch eins obendrauf legen dass man wirklich nicht nur zufriedene sondern sehr zufrieden der Kunden hat.
00:14:35: und da muss man halt auch passen dass man sich dann nicht so verrückt macht und zu sehr unter Druck setzt.
00:14:42: Und da habe ich eben das Glück, dass sich dann den Geschäftspartner hat der dann immer wieder bremst und sagt was wir machen?
00:14:47: Das ist super!
00:14:49: Du musst jetzt nicht noch eine Nacht da irgendwie um die Ohren schlagen und das noch besser machen, dass die Webseite vielleicht noch ein Video mehr drauf hat und was weiß ich noch?
00:14:59: Irgendeine Funktion mehr hat sondern das ist jetzt so wie es steht.
00:15:02: gut
00:15:04: Ich hab einen Amtsleiter lebt seit Jahrzehnten nach dem Motto, und das hat er schmerzlich gelernt.
00:15:13: Nicht meckern ist Lob genug!
00:15:15: Und das ist tatsächlich so... Also meine Ansprüche sind wahrscheinlich persönlich schon viel zu hoch was ich erreichen will oder was mein Anspruch als Bürgermeisterin für meine Einwohnerinnen und Einwohner ist.
00:15:32: Aber man kommt tatsächlich irgendwann wenn man mit sich im Rhein ist und weiß, eigentlich hat man alles getan was geht oder man versucht alles irgendwie zu kompensieren und alles umzusetzen.
00:15:45: Und auch über jedes Gartenzaungespräch alle Kritik, alle Sorgen, alle Nöte mitzunehmen und irgendwie in Wegzufinden wie man das alles erfüllen kann.
00:15:59: aber eigentlich muss man sich darüber freuen.
00:16:05: Wenn es keine Kritik kommt oder keinen Meckern gibt, dann ist das gut.
00:16:11: Das ist so was
00:16:12: ich mir
00:16:15: werke?
00:16:16: Ja, das ist schwer und ...
00:16:19: Ist wie mein Opa mal gesagt, alt und grau kannst du werden aber nicht fähig!
00:16:26: Ich denke da muss man sich abfinden...
00:16:28: Also ist das schon bei den ganzen Sachen, also das haben wir ja immer wieder wenn wir auch so miteinander sprechen Und auch unseren ersten Podcast-Versuchen, wo wir da ein bisschen umexperimentiert haben.
00:16:41: Das Thema Motivation und Eigenmotivation.
00:16:45: Ich kann mir das sehr gut vorstellen gerade als in so einem Amt oder wenn man was Fiktives verkauft ich habe das ja selber oft, dass man sich selber oft motivieren muss.
00:16:56: Also ist diese Eigenmotivation schon eine wichtige Geschichte?
00:17:01: Eigen motivation und auch dass man mit sich im Rhein ist denke ich, dass man weiß das man alles getan hat was geht.
00:17:11: Jetzt bist du ja ganz interessant mit ganz vielen als Bürgermeisterin mit ganz viel verschiedenen Facetten betraut also von den Bürger der kommt.
00:17:24: mein Nachbar kehrt die Straße in den bis hin zu einer Entscheidung.
00:17:30: es muss eine Schule gebaut werden und das ist ja eine Bandbreite die du quasi Abfädern muss oder wo du auch in gewissen Wissens- oder Kenntnisstand haben musst.
00:17:44: Das ist ja viel!
00:17:46: Ja?
00:17:47: Deswegen stelle ich jetzt mal eine These in den Raum, sowas was mal zugetragen worden ist, dass wir uns mit der Isabell drüber unterhalten.
00:18:00: Wenn man es in einer Oberlausel schafft dann kann man es überall schaffen.
00:18:05: Wie kommt also was denkst Du wie jemand dazu kommt so etwas zu sagen?
00:18:10: Ist das bei uns so viel schwieriger?
00:18:12: Oder ...
00:18:15: Ich sag meinen Kindern immer, ohne die jetzt ins Wort fallen zu wollen.
00:18:20: Ich sage meinen Kindern tatsächlich immer, dass was man will, das kann man noch schaffen.
00:18:27: Das rede ich mir selber ein!
00:18:31: Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann kann man das schon schaffen.
00:18:36: Egal wie es gibt ... Ja tatsächlich immer diese Aussagen, oh je da bist du falsch abgebogen im Leben.
00:18:45: oder ich bin der festen Überzeugung egal wie man abbiegt ob man den ersten Weg links oder den dritten Weg rechts nimmt.
00:18:54: Man kommt immer wieder an irgendeiner Gabelung dorthin wo man wenn man das will und wenn man selber mit sich in seinem Herzen im Rhein ist, dass das funktionieren kann.
00:19:07: und ich... Das ist
00:19:07: ja die Frage.
00:19:08: Kann man nur auch falsch abbiegen?
00:19:09: Also es ist wirklich mal...
00:19:10: Genau!
00:19:11: Es ist ja wirklich mal eine Frage, die man... also kann man falsch abbiegen?
00:19:16: Persönlich denke schon, dass man zwischenzeitlich in seinem Leben falsch abbeigen kann aber man kann doch immer wieder umkehren oder in Querweg nehmen oder auch einen steinischen Weg oder
00:19:28: vielleicht einfach ab.
00:19:30: Ich denke, es sollte vielleicht alles so sein.
00:19:32: Vielleicht, wenn man das Wort falsch ausnimmt und sagt, man ist irgendwann abgebogen, denke ich, ist das eigentlich passend?
00:19:41: Weil ob was falsch ist...
00:19:44: Wer entscheidet das denn?
00:19:45: Wer
00:19:45: entscheidet das?
00:19:45: ...
00:19:46: der Wertung von außen.
00:19:48: Und das ist genau der Punkt!
00:19:49: Das wollte ich damit sagen.
00:19:50: Also eine Aussage zu treffen.
00:19:53: Wenn man's hier schafft oder wenn man hier was schafft kann man's überall schaffen.
00:19:57: Ich denke dass kann nur jemand von außensagen.
00:20:02: Also ich würde jetzt dabei sagen, ich bin irgendwo in einer Destination in Deutschland.
00:20:07: Wo ich sage Mensch das ist aber kark!
00:20:09: Hier sagen sich Fuchs und Hasen eine gute Nacht sondern die gehen im Wald um zu sterben.
00:20:14: Das hast du aber von außen gesagt?
00:20:15: Derjenige der dort lebt sieht es nicht so.
00:20:19: Das habe ich in dem Moment gefühlt wo ich dort war.
00:20:21: wenn hier was auf die Beine stellst da kannst du's überall schaffen.
00:20:28: Der Punkt ist ja der in unserer Oval aus.
00:20:31: Das muss ich noch ganz kurz einlaufen, wir haben nämlich bei dem Thema Mindset.
00:20:35: Ich musste es erst mal googeln, das werde ich mit jedem Podcast sagen was Mindset überhaupt bedeutet.
00:20:42: Willst
00:20:42: du's mir erklären bitte und auch vielleicht den Zuschauern?
00:20:47: Bevor jetzt alle googlen die uns zuhören!
00:20:49: Du
00:20:50: hast es erst ein bisschen anders erklärt In einem Satz gesagt mindset is the art and wise wie du denkst
00:20:57: Ja.
00:20:58: Und da kann das Glas halt voll oder halb der sein?
00:21:01: Genau, alles eine Frage.
00:21:03: Die Karriere hat mir zum Beispiel gesagt, es ist lustigerweise aber ein kleines Zweck und es wird aber auch ein Problem bewältigen um.
00:21:11: Ist es denn ein Problem oder ist es denn den falscher Weg oder ist nur ne Abbiegung?
00:21:16: Genau!
00:21:16: Wir sind dann bloß in den Gesprächen gekommen und das fand ich so lustig auf HomeSet.
00:21:22: Das dir im Mindset... zu haben brauchst du den Homeset und wir haben Akkoren, dass die overall unser Homesett ist.
00:21:29: Also das alles was wir irgendwie... also das was man schafft wie er irgendwo geerdet sein muss.
00:21:37: Und das ja meistens in der Region ist Dein Homesets-Varionsdorf weil Du Dich mit den nackten Füßen auf Dein Grundstück stellst und fühlst Dass Du hier geertet bist und dann hat Man diesen Punkt wo man immer wieder
00:21:52: zurück.
00:21:53: Also ich denke man muss selber geerdet sein, weil ansonsten kann man nirgendwo erden.
00:21:57: Aber erdet dich nicht in der Region?
00:21:58: Also die Zufriedenheit in einer Region dort zu sein?
00:22:01: Jeder muss doch selber für sich wissen ob er... zufrieden ist oder nicht.
00:22:06: zufriedenes in dieser Region.
00:22:08: Und es wird immer egal, wo Einwohner in jedem Ort geben, die sind immer unzufrieden aber ich denke die sind... Die werden
00:22:14: auch jedenwo auch
00:22:15: sein?
00:22:15: Genau und sie sind selber nie geerdet.
00:22:17: also ich denke es fängt immer mit sich selber an und dann kann ich auch die Regionen oder den egal ob den Ort oder die Region oder die Destination leben lieben und gestalten.
00:22:29: das funktioniert nur wenn ich selber geerdelt bin.
00:22:31: Das ist total interessant weil ich bin irgendwie Also ich habe das für mich ja auch so hinterfragt.
00:22:37: Ich könnte nämlich ganz schwer damit tun, irgendwie sowas und man macht das ja, man promoteet das ja irgendwie.
00:22:46: Das was wir jetzt machen ist ja irgendwie im Promoten in der Region also diese positiven Seiten in die Region heraus zu kehren.
00:22:55: Könnte das irgendwie für eine andere Region nehmen?
00:22:58: Das bin ich ganz ehrlich!
00:23:01: Ja das ist schön!
00:23:03: Das sagen kann, ich bin heilscheiße.
00:23:08: Also für mich gehört... Ich finde es total interessant, dass du sagst, man muss genau umgedreht.
00:23:15: Man muss für sich gesettet sein und dann kann man in der Region beziehungsweise sein hohem Set erleben.
00:23:24: Und für mich ist das irgendwie anders.
00:23:26: Also ich muss hier sein Versuchen meine Baustellen auf einen Unternehmensplan.
00:23:33: Aber vielleicht ist das tatsächlich vielleicht auch so der Unterschied zwischen Mann und Frau?
00:23:39: Also diese Sicherheit zu sein, weiß ich nicht, da kann ich mir vorstellen, die Sicherheit zu seien da wo man isst wie der sei dort.
00:23:48: Und dann kann ich anfangen zu bauen.
00:23:50: dieses Sicherheitsdenken und vielleicht das Denken... Keine Ahnung ob es völlig falsch ist aber das denken in einer Frau.
00:23:57: also wenn ich Wenn ich jetzt für mich klar bin und wenn das gut ist, was ich mache.
00:24:01: Und ich weiß dass es gut ist dann kann ich Bäume ausreißen.
00:24:05: Wir Frauen fühlen halt einfach mehr bei uns.
00:24:10: Es gibt ja auch den Spruch wo ich jetzt gerade dran denken musste Zuhause ist kein Ort sondern zu Hause ist ein Gefühl Ja und das ist vielleicht etwas was wir Frauen bessern.
00:24:19: Na aber weil unter sechzehn Jahren ist zu hause ist wo da WLAN ist
00:24:24: Ich brauche auch WLAN.
00:24:27: Wenn das WLAN ausfällt, dann bremst du alle in der Küche.
00:24:34: Also wenn das WL der Lehrinstöcke gezogen ist, treffen sich alle in einer
00:24:36: Küche?
00:24:36: Dann treffen wir uns alle am Ess-Tisch und dann brauchen wir gutes Essen!
00:24:41: Was mich jetzt interessieren würde... was sind denn so deine größten Herausforderungen als Bürgermeisterin in deinem Arbeitsalltag?
00:24:55: Vereinbarung von Familie und Beruf Tatsächlich, das ist eine ganz große Herausforderung.
00:25:04: Das Thema Frau und das Thema Jung.
00:25:09: Also...
00:25:10: Jetzt habe ich ganz auf die Frage, ist es immer noch so ein Thema Frau?
00:25:13: Ja!
00:25:16: Also Frau in der Politik?
00:25:17: Junge Frau in einer Politik?
00:25:21: Also
00:25:21: wir wollen jetzt nicht...
00:25:22: Jetzt setzen wir mal auf junge attraktive Frau in dieser Politik Mit
00:25:28: Kindern Mit kleinen Kindern
00:25:32: Ist das noch so hart?
00:25:35: Wir wollen ja heute positiv denken.
00:25:37: Aber das ist eine Herausforderung, es ist eine große Herausforderung.
00:25:41: Okay.
00:25:42: Ja.
00:25:44: Unbedingt!
00:25:46: Wie sieht denn so ein Arbeitsalltag von der Bürgermeisterin aus?
00:25:50: Fragen sich bestimmt die einen oder anderen... ...es ist da immer gleich oder ist das sehr abwechslungsreich?
00:25:57: Die größte Herausforderung und
00:25:59: Kaffee gebracht.
00:26:01: Den Kaffeesinn Kann die Bürgermeisterin selber krocken?
00:26:09: Die Kinder früh in die Schule bringen und den Kindergarten bringen.
00:26:15: Danach geht es natürlich bestenfalls erst mal an den Schreibtisch, dann gibt's auch unheimlich viele Sitzungen, die zusätzlich noch zu bewältigen sind.
00:26:27: neben dem Alltagsgeschehen gratulieren oder dem Gartenzaun-Gespräch, der was am Ende natürlich viel zu kurz kommt.
00:26:40: Das muss man einfach...
00:26:42: Würdest du dir dafür mehr Zeit wünschen?
00:26:47: Ja tatsächlich!
00:26:48: Natürlich wenn Bürgergespräche oder dieses zwischenmenschliche eine Stadt finden kann weil ich von einem Termin zum anderen hätte das macht es ja eigentlich aus
00:27:01: Und das ist genau der Punkt und es ist das Schöne mal von jemandem anders zu sagen, weil du rennst da bei mir aus den Türen ein.
00:27:06: Ich würde mir das auch viel mehr wünschen.
00:27:09: Vielmehr die Zeit zu haben... ...und ich denke dass das auch gerade im Tourismus oder in der Gastronomie einfach eine Geschichte ist.
00:27:17: und ich bespann jetzt aber einmal die Brücke und sehe das relativ gleich mit den Gästen was oder deinen Bürgern einfach die Zeit hat und wenn's in fünf Minuten stark ist und wenn das über das Wetter geht.
00:27:31: Aber dieses Gefühl, dieses Miteinander finde ich absolut klasse, dass in einer Amtsdreherin oder in der Bürgermeisterin das für mich die achtet.
00:27:42: Weil mir geht es persönlich auch ganz oft so, wo du sagst jetzt bist du schon wieder auf den Sprung aber normalerweise hättest du jetzt mal diese drei Minuten oder fünf Minuten Zeit haben und über das neue Bier oder über die Portion Pommes sprechen.
00:27:55: Moran liegt
00:27:55: das, dass man dafür
00:28:00: keine Zeit hat?
00:28:00: Weil man sich den Stress selber macht, denke ich.
00:28:03: Oder auch ... Der Umgang mit sind wir wieder bei Wählern oder Küchentisch.
00:28:11: Also eigentlich weil diese zwischenmenschlichen Wir-Gemeinschaft das immer wieder bei diesen Schlagwörtern Gespräche an dem Küchendisch fehlen, dass ... Wir uns mit mehreren Mobiltelefonen rumschlagen, dass wir uns mit unbeantworteten E-Mails auseinandersetzen müssen.
00:28:35: Wir uns selber unter Druck setzen wenn wir jetzt die Posteingänge nicht abgearbeitet oder beantwortet haben anstatt einfach früh.
00:28:45: ich gebe mir Mühe tatsächlich... Manche Tagen nach einer Sitzung haben es, nach Hause zu laufen oder auch mal früh ins Gemeinde am Zulaufen.
00:28:55: Um dort am Bäcker- oder mobilen Fleischerwagen vorbeizukommen und einfach ein freundliches Guten Morgen abzugeben oder auch zu erhalten oder sich Sorgenwünsche nöte anzuhören und die mitzunehmen.
00:29:09: Also dieses Zwischenmenschliche fehlt.
00:29:16: Ganz interessant ist mir das erste Mal, dass ich das gelesen habe.
00:29:20: Habe ich auf eine E-Mail geantwortet und da kam zurück.
00:29:25: im Kontext oder im Subtext standen wir drinnen um unsere Arbeitstags so effizient als möglich zu gestalten.
00:29:33: Bitten wir Sie zu beachten, dass unsere E-mail in der Zeit von zehn bis zwölf Uhr beantwortet werden.
00:29:39: Wichtige Anfragen können Sie gar nicht telefonisch versuchen, ansonsten bitten wir sie den nächsten Tag abzuwarten!
00:29:47: Fand ich irgendwie total interessant, weil ich spalle jetzt wieder mal den Bogen auf die Gastronomie oder auf uns.
00:29:55: Du kriegst siebzen Uhr fünfunddreißig eine E-Mail, dass sie achtzehn Uhr dreißig essen kommen wollen, weil wir es nicht geschafft haben das Telefon zu gehen.
00:30:05: Jetzt bin ich ja in der Misere oder in dieser Problematik drin.
00:30:08: und wie soll ich wenn ich selber hinter dem Dresel stehe und getränke mache?
00:30:12: Wie soll ich nebenbei die E-mails beantworten?
00:30:15: Oder du bist in der Sitzung
00:30:16: und kann ja ans Telefon
00:30:19: gehen.
00:30:19: Was macht denn die Bürgermeisterin?
00:30:21: Warum geht die eine
00:30:23: ans Telefone?
00:30:25: Ich bin gerade in der Thematik Kinder, es ist ja hier ein Kinderfilm immer voll drin.
00:30:31: Und ich muss immer so lachen wenn ich an das Thema Bürgmeistern denke.
00:30:34: Wenn er mit einem Blümchen, wie der Bürgemeister mit seinem Auto oder vorgefahren wird sitzt sein Zylinder im Büro an diesen riesengroßen Tisch und entscheidet mit seinem Stöck.
00:30:45: Und siehst du, wie ist das für dich immer so eine Dikati?
00:30:49: Mit den großen Hutsen und den Stüppeln... Das ist vielleicht ganz gut, ganz interessant für die Leute was da überhaupt alles dahinter steht.
00:31:00: Wahrscheinlich viel mehr als die meisten denken.
00:31:03: Das ist aber auch gut so.
00:31:09: Hätte ich vielleicht gewusst, Da hintersteht oder wie umfangreich dieses ganze Thema ist, wäre ich wahrscheinlich nie so ... Ich will nicht sagen naiv.
00:31:22: Das war bloß auch nicht.
00:31:23: Ist da wirklich zu gut?
00:31:26: Äh ... Ich würde nicht sagen, wär ich nicht so naiv gewesen, aber wär ich wahrscheinlich nicht so mutig gewesen und hätte gesagt ja, ich will Bürgermeisterin werden.
00:31:35: Jetzt hast
00:31:36: du dich gerade, Entschuldigung, sagen, dass er auch extrem mutig ist.
00:31:42: Auch als junge Frau, da
00:31:46: die
00:31:47: Entscheidung zu treffen Bürgermeisterin zu werden.
00:31:51: Ja also wirklich muss man mal so zwischendurch einfach mal so sagen.
00:31:55: Ich finde immer noch abgefahren dass du das wirklich so ist, dass man da dafür fechten muss.
00:32:04: Noch ergänzen wollte ohne dir ins Wort zu fallen Entschuldigung Was bei den Gartenzaungesprächen oder bei dem ich gehe jetzt mal durch den Ort, du bist bei deinen Gästen anstatt ans Telefon zu gehen.
00:32:18: Diese Mimik und Gestik... Ich habe bei uns allen drei gesehen, dass wir ganz viel mit den Händen auch reden.
00:32:23: Und diese Mimika und die Gestik, die man beim Gegenüber oder beim Miteinander ausdrücken kann.
00:32:31: Oder ich hab meinen schlechten Tag und du merkst mir das an!
00:32:34: oder heute bin ich positiv gestimmt und lachtig an, kann man in der E-Mail oder im Telefongespräch so schlecht ausdrücken.
00:32:40: Und wie oft wird eine Nachricht?
00:32:42: Oder eine E-mail die man dann mal schnell bis siebzehn oder dreißig noch schreiben muss weil danach ist es zu spät völlig falsch verstanden?
00:32:50: Das macht es doch eigentlich aus, dieses Miteinander oder dieses Tischgespräch um auch rauszubekommen.
00:32:57: Ist der heute jetzt einfach mit einem falschen Bein aufgestanden?
00:32:59: Oder was hat er denn für Sorgen?
00:33:01: oder was trägt er denn jetzt gerade für einen Rucksack mit sich und dass er so reagiert wie er reagiert?
00:33:07: Jetzt hast du uns ja also unter anderem schon im Punkt gegeben, was für dich das Leben in uns noch so lebenswert macht ist das Mitteinander mit den Menschen.
00:33:16: Ja
00:33:19: Was zeichnet dich...was zeichelt für dich noch aus?
00:33:23: Das ist ja nur mal dein Ort im Sinne von dein Ort.
00:33:27: Du bist die oberste Chefin von Jonestor, ich bin der Zylinder.
00:33:33: Wie war das bei deinen Wünschen?
00:33:35: Es gab mal eine und genau das bin ich glaube nicht.
00:33:39: Ich bin nämlich bei der Bürgermeisterin eher bei der von Pau Petrol, die mit dem Hunde Henriette immer zu tun hat... Genau!
00:33:52: Genau, bei der bin ich.
00:33:56: Ich bin für die Jonstorfer nicht Frau Bürgermeisterin.
00:33:59: Ich sind die Gemeindekadie.
00:34:02: Das ist gefährlich.
00:34:03: tatsächlich aber... Ich habe zum Beispiel die Herausforderung oder auch meine Kinder haben die Herausforderungen.
00:34:10: Ich kann früh mein Kind nicht in die Grundschule schaffen ohne dass irgendwie die Sekretärin oder der Hausmeister oder die Schulleiterin kommt und sagt Kati, ich hab da mal noch!
00:34:21: Oder ich bringe meinen kleinen Willi früh in die Kita.
00:34:26: Und Kati, wir haben da mal noch ... Oder kannst du mal kurz und kannst mit gucken?
00:34:31: Meine Kinder finden das ganz schlimm, weil ich kann in dem Moment nicht einfach die Mama sein.
00:34:36: Sondern die greifen mich immer und ich bin die gemeinde Kati.
00:34:41: Das ist ein anderes Level als wahrscheinlich dass es in anderen Gemeinden oder in anderen Hierarchien so ist.
00:34:51: Also ich bin da niemanden dem man nach oben hin anguckt.
00:34:55: Sondern ich bin, vielleicht legts auch an meiner Körpergröße eher so dieses Mittendrinne und eigentlich ja so groß wie die Kinder und genau.
00:35:05: Und so versuche ich das zu leben mittendrin statt nur dabei.
00:35:11: Ist das Menze eher selbst gemachtes Leid?
00:35:15: Oder denkst du ... Das ist ganz cool weil es würde auf die Frage von vor uns passen Ob das die Erwartungshaltung der Leute ist und ob das deine Erwartungen ist, wie du dir das vorstest.
00:35:27: Wie eine Bürgermeisterin sein sollte?
00:35:31: Nicht nur ne Bürgermeisterin auch ein Bürgereister oder auch ne ganz andere Hierarchie genau!
00:35:40: Ich wünsche mir dieses Miteinander und er sagt ja auch tatsächlich ich bin Bürgemeisterin für alle egal ab für klein für groß für jung oder für alt Und egal welche Lebenseinstellung oder wie auch immer.
00:35:56: Ich bin Bürgermeisterin für jeden und ich möchte, dass das ein Miteinander ist.
00:36:00: Natürlich gehe ich zum Arbeitseinsatz ins Gebirgsbad und natürlich gehe ich zu dem Arbeitsensatz in den Bauerngarten und mache mir dort die Hände dreckig und arbeite dort mit weil ich denke... Ich bin niemand Besseres und ich bin auch niemand Anderes.
00:36:14: Und ich bin genauso eine Einwohnerin, die am Samstag in ihrem Garten stehen muss... ...und ihre Wäsche aufhängen muss und ihre Straße kehren muss, ihren Stück Fuß weg!
00:36:22: Weil das ist nun mal so und ich habe mich genauso anregeln und Gesetze zu halten wie alle anderen.. ..und ich bin nie besser und deshalb bin ich dann wahrscheinlich eher die
00:36:30: Gemeindekati.".
00:36:32: Also man merkt auf jeden Fall sehr, wie du das lebst.
00:36:37: also Du machst es jetzt nicht einfach nur weil's ein Job isst?
00:36:41: Sondern du lebst das schon wirklich.
00:36:43: Ja, richtig!
00:36:44: Aber ich glaube da kann man die Brücke auf die Selbstständigkeit spannen und ich würde das einmal mal ganz haupt damit vergleichen weil ich glaube die wenigsten selbstständigen... Und es ist eine Unternehmer.
00:36:55: also ich bin jetzt nicht beim Unternehmer der in Aktienunternehmen führt.
00:36:59: Ich denke da hast Du dann so viel und soweit Der einzelne Prozess dass Du gar nicht mehr in dem Maße dazu kommst.
00:37:08: aber ich denke dass der selbstständige die Brücke zu schlagen, ist glaubt ganz ähnlich.
00:37:14: Weil das geht ansonsten ja gar nicht!
00:37:16: Also ich bin nicht der Meinung wenn du das nicht lebst was du machst, geht es in diesen kleinen Kreisen überhaupt nicht?
00:37:23: Also meine Meinung denke ich... Wenn Du das nicht leben würdest, was Du machst Würdest Du das ja nie rüber bringen können.
00:37:32: So und ich denke dass hier genauer gleiche.
00:37:35: also man hat den dem.
00:37:37: Das ist ja ein schwermessbarer Erfolg.
00:37:39: Also wie gesagt, das ist ja vorhin schon das Thema gewesen.
00:37:42: Wie ist die Karte im S-Bahn?
00:37:43: Ja!
00:37:44: Du bist wieder gewählt.
00:37:45: Das habe ich nach kommunaler sieben Jahren.
00:37:49: Nach sieben Jahre total geil.
00:37:52: Nach Sieben Jahren weiß ich dann, da habe ich irgendwas richtig gemacht.
00:37:55: Also nee also du musst das schon und ich denke da ist auch das direkte Feedback wichtig im Gemeindegrocken zu stehen oder das Bad mitzuputzen um quasi mit seinen Bürgern und Bürgerinnen den Austausch haben, das Gefühl zu haben.
00:38:13: Wie gehst du denn da mit Kritik um?
00:38:17: In so einem Zusammenhang gibt es ja bestimmt mal so Situationen wo jemand auf dich zukommt... Unbedingt!
00:38:25: Richtig macht man's wahrscheinlich eh nie damit leben lernen und das aushalten und natürlich versuchen das auseinanderzufiltern.
00:38:41: Kann man es wirklich anders machen?
00:38:43: oder einfach die Beweggründe auflegen und natürlich erläutern, warum welche Entscheidung wie getroffen werden muss?
00:38:53: Warum welche Entscheidung auch der Gemeinderat treffen muss oder getroffen hat.
00:38:56: Oder wie die Entscheidungskriterien sind Und natürlich versuchen Alternativen zu finden oder auch denjenigen mitzunehmen.
00:39:05: Wie kann's denn anders gehen Lösungsvorschläge zu finden.
00:39:09: Nehmt recht getan ist eine Kunst, die keiner kann.
00:39:13: Dann bist du mit dem Reimen?
00:39:14: Das kannst du
00:39:15: richtig gut.
00:39:16: Wenn das mal irgendwann mit der Gastronomie vielleicht wer weiß dann wirst du Gedicht schreiben.
00:39:22: Ich habe immer Spaß gesagt ich war mal Entendrainer.
00:39:26: Was ist ein Entendrainersinn?
00:39:27: Entertainer.
00:39:27: Ach
00:39:27: so!
00:39:32: Karthi was denkst denn was Menschen völlig falsch über unsere Region denken
00:39:42: dass wir am Ende der Welt sind?
00:39:43: Also ich denke, das ist so ein Punkt.
00:39:50: Oberlausitz und dann kommt auch tatsächlich nichts mehr.
00:39:53: ganz oft werden wir ja in der Oberlausiz gerade das Zittor Gebirge noch nicht mal mit bedacht und dass wir sture Schädel sind was wir ja wahrscheinlich auch sind.
00:40:08: Aber wir können ja auch positiv gestimmte Sturrerschädel sein.
00:40:11: Wir hatten vor uns das Thema, weil wir ein bisschen zurückgefüffelt worden sind in den ersten Sachen.
00:40:19: Wir würden es mal unter Outtakes bezeichnen über Außenwirkung und da ging es halt auch darum wie wirkt man nach außen?
00:40:31: mit der Leute, die polarisieren und hier ein bisschen strenger und lauter nach außen wirken also eigentlich sind.
00:40:35: Ich würde mich jetzt da einfach mal dazu zählen und vielleicht nicht auch
00:40:39: aber
00:40:41: ja im Sinne des Hintergründes eigentlich verfechter von was positiven sind und ich denke dass das vielleicht so ein Punkt ist wo wir falsch eingeschätzt werden als Oberleutzer, die vielleicht schon diesen Hartenkern haben Und ich denke schon, dass wir laut sind und polter.
00:41:03: Poltrisch auf alle Fälle her.
00:41:04: Die Oberlaute an sich, das die schon lauter sind und Polter.
00:41:08: Und vielleicht deswegen manchmal in dieses nicht zu rechte Lichtgerübt werden?
00:41:15: Aber warum?
00:41:16: Wir dürfen doch alle unser Eigenart haben!
00:41:21: Das ist auch so eine Geschichte...
00:41:27: Wir sind eigenartig, natürlich.
00:41:29: Dass wir
00:41:29: ein schwarzer Fleck auf der Landkarte sind und es ist ganz interessant und mir ist das schon so oft passiert wenn wir irgendwo unterwegs waren und man gefragt hat wo man her kommt ich sag Zittau und ganz viel gesagt haben ach ja zwig auch kenn' ich.
00:41:45: da ist so eine Drami gebaut worden.
00:41:46: Ich sag so nicht Zittow Ja wo ist ein Zitter?
00:41:49: Ja bei Gollitz Ah Golliz kenne ich, kenne ihr alle Fernsehen So und es dann darum ging nach Dresden Nach Dresden geht's da noch weiter und der hat sich bauten, meiner Meinung nach wahnsinnig etabliert.
00:42:04: Das ist schon bekannt.
00:42:06: aber so die Zittauerregion quasi dass der östlichste Zipfel der Oberlausitz da noch ganz schön Potenzial nach oben hat.
00:42:18: Und ich muss das Sahneform.
00:42:20: Also es gibt einen Männer-Skiurlaub, den wir machen schon seit Jahren und fahren quasi immer an die selbe Adresse.
00:42:27: Und sind dann halt irgendwann mit den Vermietern auch gut miteinander... ...und unsere Vermieterin hat uns hier mal besucht vor zwei Jahren in der Oberlausitz.
00:42:37: Das war so abgefahren!
00:42:39: Wir haben ein Zittau in einer Englischstadt gewohnt im Hotel direkt auf dem Markt.
00:42:45: Erstmal fanden sie das, dass er auf dem Ort ist als es im Markt gibt.
00:42:50: Auf einmal fanden sie das schon ein Tag abgefahren.
00:42:52: Also wie schön, dass da ist!
00:42:54: Und dann haben die wirklich mit dem Zug nach Lieberetz gefahren... Die sind hier rumgefahren mit einem Auto und haben sich gesagt, das ist ja unglaublich toll.
00:43:03: Unglaublich schön hier!
00:43:04: So, wo ich dann gesagt habe, ich war das erste Mal in Stadmin zum Beispiel vor zwei Jahren im Sommer.
00:43:12: Bist du normalerweise vier Tage... Schiefraum und dann fährst du wieder ab.
00:43:16: Und fand das ja auch so phänomenal, weil ich... Das ist so was mir bewusst geworden ist oder bewusst wirkt wie wichtig es ist diese jeweiligen Lokalitäten herauszustellen also dass die Menschen von außen die den Blick überhaupt nicht haben aus irgendwelchen unaffindlichen Gründen oder weil das Interesse gar nicht da ist damit man ihn beschäftigt hat das nach Außen zu bringen.
00:43:45: Ich denke, dass das jede Region hat.
00:43:48: Manchmal falsch bewerben zu werden.
00:43:51: Weil wenn wir das vor uns hatten, dass er von außen kommt... Also ich würde meine Region ja von innen... Ich würd sagen, wir scheiben aber eine ganz schöne Greenwich-Haddle und bei uns ist es auch viel schwieriger als Wunderstur.
00:44:02: Weil du das ja selber so fühlst und nicht anders kennst.
00:44:05: Aber ein Außenstehender tut sich da mit der Gewertung wahrscheinlich schwerer.
00:44:10: oder ist das vielleicht manchmal etwas strenger?
00:44:16: als man selber, aber das sollte man quasi auf unserer Liste der Fragen wegstreichen.
00:44:24: Es gibt nämlich überhaupt keine falsche...
00:44:26: Genau!
00:44:26: Das wollte ich gerade sagen?
00:44:28: Du denkst wir sind Sture-Kranidschädel oder...?
00:44:31: Nein, es waren die Fragen.
00:44:32: Aber ich denke nicht.
00:44:33: Eigentlich,
00:44:34: mich
00:44:35: sind's schon ein bisschen sturer als die anderen.
00:44:37: Kommen lassen sie so'n Bisschen was?
00:44:38: Neem brauche ich auch eine in allein Sturz.
00:44:40: Das ist doch aber nicht schlimm!
00:44:41: Man kann das doch trotzdem positiv sein.
00:44:43: Natürlich
00:44:43: ist es positiv.
00:44:44: Wir sind steinig und...
00:44:46: Die blauen Steine.
00:44:47: Genau.
00:44:47: Die schützen uns aber.
00:44:49: Und die muss man positiv betrachten.
00:44:51: Gestern bei Wickey und die Wikinger haben Sie Magneten gefunden.
00:44:54: Siehst du?
00:44:56: Ja.
00:44:56: Für alle, die es noch kennen.
00:44:58: Also die Blaue Steine, Granitschädel, Blaue Stein.
00:45:01: Und bedingt?
00:45:02: Und dann ist das ja gar nicht... Völlig falsch bewertet, sondern richtig gewertet und sogar positiv.
00:45:07: Zur Grundsteinlegung in der Grundschule am ersten vierten haben wir einen blauen Stein mit in die Kapsel für den Grundsteinen gelegt weil er schützt uns.
00:45:17: Genau!
00:45:19: Kathi,
00:45:21: was tut
00:45:21: ihr uns da für ein Senioren?
00:45:25: Immer noch im sonnigen grünen Herzen Europas.
00:45:28: Gut schon Bämel?
00:45:29: Nein... Ich denke, wir sind in einem unheimlichen Umbruch.
00:45:36: Wir haben ganz viele historische Umgebindehäuser und quasi das Alte.
00:45:43: Natürlich eine überalte Bevölkerung.
00:45:46: Jonstorff ist ja eines der Dörfer oder Orte mit der durchschnittlich ältesten Bevölkerung Sachsen.
00:45:54: Das wollte ich vor uns nicht ansprechen.
00:45:56: Kannst
00:45:57: du tatsächlich
00:46:00: tun?
00:46:01: Das könnt ihr in so einen negativen Kontext geraten, was wir ja gar nicht wollen.
00:46:04: Gar nicht!
00:46:05: Da würde ich auch gefragt warum die Einwohner und Einwohnerin in Jonsdorf so alt werden.
00:46:10: Meistlich
00:46:11: von ihrer Bürgermeisterin gut gepflegt werden.
00:46:12: also ist doch eine ganz logische... Nein
00:46:14: tatsächlich nicht.
00:46:15: Ich habe auch gesagt wir sind erstens In Luftkurort haben unheimlich gute, gesunde Luft ohne Frage und egal ob man zum Gemeinnahmend, zur Schule, zum Bäcker in die Kaufhalle oder in die Arztpraxis.
00:46:33: Man muss immer entweder hoch- oder runter.
00:46:36: Die Leute sind in Bewegung und kommen ja auch überhaupt nicht durch ihren Alltag.
00:46:44: Ehrenamtlich, unheimlich engagiert bis ins ganz hohe Alter.
00:46:47: Also die Wegewarterin hat mit achtzig Jahren gesagt Frau Wenzel jetzt könnten Sie mal eine Nachfolgerin oder ein Nachfolge für mich suchen.
00:46:55: Unsere Bauerngartenverantwortliche ist schon über siebzehn oder einige der Mitarbeiter, die dort ehrenamtlichen Bauerngartens tätig sind und die sind so Zwischen siebzig und achtzig noch mitten im Leben, also die sind so mittendrin statt nur dabei.
00:47:15: Und auch noch unheimlich aktiv alle und ich denke das macht es auch aus.
00:47:19: aber natürlich haben wir ganz viele Umgebindehäuser und natürlich auch eine wegfallende ältere oder ursprüngliche Bevölkerung und dort ist so dieser Umbruch wo ich sage Tradition.
00:47:32: Das alte geschichtliche Jungsdorf müssen wir mitnehmen in eine völlig neue Zeit und auch in die Zukunft.
00:47:40: Wir müssen das unseren einheimischen Kindern mittragen, aber natürlich auch Zuzügler.
00:47:45: Also jungen Familien, die jetzt sagen wie entscheiden uns für das tatsächlich unheimlich ländliche Leben anstatt für dieses Großstadtgeschehen?
00:47:54: Für unsere Kinder.
00:47:55: also wir haben ganz viel städtische junge Menschen und neue Einwohner die wir irgendwie in dieses traditionelle Dorfleben einführen müssen.
00:48:04: Die Traditionen müssen überliefert werden, das geschichtliche ... Die Kronik muss überliefert werden und die müssen sich in dieses sture Gebirgsdorfgefüge einfügen und wollen es tatsächlich auch ganz engagiert.
00:48:18: Meinst
00:48:18: du, wir sind da gebremst als andere Regionen?
00:48:21: Nee gar nicht!
00:48:22: Überhaupt nicht!
00:48:23: Wir sind so wunderschön und so mittendrin...
00:48:25: Ich meine diese Transformation.
00:48:27: Nein,
00:48:27: sind wir nicht.
00:48:28: Wir sind mitten drin.
00:48:29: Wir müssen nur den Mut haben das zu leben, das auszusprechen und auch umzusetzen.
00:48:34: Natürlich funktioniert es nicht von jetzt auf gleich!
00:48:36: Und das wird auch nur... sind wir wieder bei den Steinen oder auch beim Gebirge und bei den steinischen Wegen?
00:48:43: Das funktioniert nie allklatt.
00:48:46: Das funktioniert bei uns steinig aber es kann funktionieren wenn wir alle gemeinsam wollen.
00:48:52: Wenn die alten ureingesessenen sagen komm ich nehme dich jetzt an die Hand du Städtische junge Familie.
00:49:01: Das stimmt ja fast wie Integration.
00:49:03: Ist es?
00:49:03: Integrationspolitik, wie komme ich aus Städter aufs Land?
00:49:07: Aber es kann funktionieren und wir haben so viele lehrstehende Häuser und auch diese alte Geschichte in diesen umgebindete Häusern und in diesen Blockstuben und was die für Leben und Geschichte erzählen.
00:49:19: Die müssen's aber übergeholfen kriegen ansonsten stehen sie natürlich alleine da sind Hilfe, vielleicht doch überfordert mit diesem ganzen Thema.
00:49:29: Aber wenn wir eine Gemeinschaft finden und sagen Wir gehen alle einen Schritt aufeinander zu die einlassen das Wir lassen das ein bisschen weg und wir finden diese Symbiose zusammen.
00:49:40: Und wir finden diesen Weg in unsere Zukunft, um dass es zukunftsträchtig sein kann – natürlich wird's anders sein!
00:49:46: Es wird nicht mehr dieses ursprüngliche Dieses «Es war schon immer so» geben.
00:49:51: Das muss anders werden.
00:49:53: Das machen uns doch nicht vor aber wir können unser Geschichte unserer Tradition mitnehmen und wir können in die Zukunft gehen und das zusammen.
00:49:59: Da sehe ich uns auf den zehn Jahren.
00:50:01: Ich weiß nicht ob es besser wird wenn sich das ändert?
00:50:04: Aber es muss sich etwas ändern, damit das besser werden kann.
00:50:08: Ach komm!
00:50:08: Ich bin heute gut getestet.
00:50:09: Bist du halt
00:50:10: richtig gut?
00:50:11: Oder also... Ich wollte
00:50:12: gerade bevor Du das sagst sagen, dass das die perfekten Worte zum Abschluss der Folge waren.
00:50:19: Ich habe noch eine Frage.
00:50:20: Okay.
00:50:21: Ich möchte dich loswerden.
00:50:22: Ja.
00:50:22: Wir kennen ihn jetzt mal so positiv jetzt.
00:50:25: Was nervt Dich manchmal an Deinen Job am meisten?
00:50:33: Die Unzufriedenheit und die Sorgen, die im Raum stehen, die Nachwärmung.
00:50:39: Weil
00:50:39: dann musst du den Leuten ja nehmen
00:50:40: kannst
00:50:40: ne?!
00:50:40: Genau, also wir wollten ja eigentlich positiv enden.
00:50:46: Ich versuch so positiv endend zu lassen aber ich gehe trotzdem nochmal kurz darauf ein.
00:50:52: Die Gemeinde hat leere Taschen.
00:50:54: Wir wissen ganz genau in der Bevölkerung ist das Thema Finanzen finanzielle Ausstattung Egal ob es Gesundheitssystem oder ob es die finanziellen Gegebenheiten sind, ob es abgeschnittene Verkehrsanbindungen sind.
00:51:13: Ich denke der Sorgenkatalog ist riesengroß egal, ob's der Einwohner ist, ob sie Kommune ist und ob das der Landkreis ist, dass die ganze Destination ist.
00:51:22: Wir haben ganz viele Herausforderungen aber wir dürfen unsere positiven Energien oder positiven Gedanken nicht von dieser Flut an sorgen, die dieses Land, die die Region hat.
00:51:37: Die Menschen.
00:51:38: Die die Menschen, selbst jeder Einzelne für sich egal ob es die gesundheitlichen, die finanziellen oder auch die familiären Sorgen sind.
00:51:45: wir haben alle unsere Rucksäcke, die sind ganz groß.
00:51:48: Wir haben alle uns Steine im Weg Überwinden müssen, ich sag nicht, die wir ausräumen müssen.
00:51:57: Ich denke, wir haben alle ganz große Steine, die können nur überwinden indem wir drüber krabbeln.
00:52:02: Egal ob auf allen Vieren oder noch aufrecht...
00:52:05: Aber wer krabbelt drüber?
00:52:06: Und wir können uns jemanden vielleicht an die linke oder rechte Hand holen, die uns helfen dort rüber zu gehen und das ist doch die Herausforderung dass wir in Weg finden.
00:52:15: Schönen gesagt!
00:52:17: Oder?
00:52:18: Wir schaffen das ja
00:52:19: klar
00:52:20: weil die Region einfach nur geil ist.
00:52:22: Die Oberlauts ist toll
00:52:23: Lebens- und lebenswert, genau.
00:52:26: Und der ganz große Vorteil daran, was da jetzt ist... ... es gibt nur eine!
00:52:29: Und das Unseln.
00:52:31: Und jetzt dieser Bellsfrage, die sich jeden unserer Gäste stellen möchte?
00:52:37: Wir haben einen Abschlussritoral.
00:52:39: Du
00:52:39: hast einen Abschussritoralfrag.
00:52:40: Ich habe einen Abschließritoralsritoralt.
00:52:42: Ich würde mir das nie getrauen.
00:52:44: Bin ich für zu schüchternd.
00:52:45: Jetzt hast du's aber spannend gemacht.
00:52:47: Genau
00:52:47: Ähm, kennst du die Aktion Menschlotterie?
00:52:51: Ja.
00:52:52: Wo man diese Sofortrente gewinnen kann?
00:52:54: Ja!
00:52:55: Stell dir vor, du gewinnst jetzt so eine Sofortrentel
00:52:58: und
00:52:59: das ist ein Betrag mit dem du all deine Zuwarten-Fixkosten bezahlt hast.
00:53:05: Also alles was wohnen, Auto-, Kinder... Alles ist...
00:53:08: Plus Spielgeld.
00:53:09: Und der Dach und Fach plus ein bisschen Spielgeld.
00:53:12: ja also du kannst davon wunderbar leben.
00:53:17: Was würdest du...?
00:53:18: Machen.
00:53:20: Weitermachen?
00:53:24: Ich bin noch nicht fertig mit dem, was ich tue und will.
00:53:28: Und ich bin irgendwie mittendrin.
00:53:33: Super cool!
00:53:33: Und das ist der erste Schluss.
00:53:35: Absolut.
00:53:36: Vielen vielen Dank dass du da warst.
00:53:39: Vielen dank dafür.
00:53:39: Hat Spaß gemacht.
00:53:41: Ich danke euch.
00:53:44: Isabelle.
00:53:45: Mike.
00:53:45: Kameramann.
00:53:46: Kamera-Mann.
00:53:47: Das war mein wirkliches Lachsvollchen diese Stunde wieder verbringen zu dürfen.
00:53:51: Gut Ja.
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